Stadt am Fluss, als auch Wohnen am Fluss!

Veröffentlicht am 26.09.2018 in Standpunkte

Dem wirklich guten und auch schönen Masterplan für Stuttgart als Stadt am Fluss fehlt leider etwas ganz Entscheidendes: die Wohnungen. Mehr Leben am Neckar soll es geben, und der Grünzug in Hofen, der Travertinpark und bald auch das neue Lindenschulviertel haben da ja auch eine ganze Menge zu bieten. Was aber noch fehlt, sind Wohnungen am Neckar.

Wir Sozialdemokraten denken, dass die Flächen zwischen dem Wasserwerk und den Kraftwerksflächen der EnBW viele Möglichkeiten für neue Wohnungen bieten. Mit der Machbarkeitsstudie für einen Deckel über die B10 ist diese Initiative konkreter geworden. Diese Studie hatte die SPD-Fraktion im Zusammenhang mit dem Bau des Rosensteintunnels durchsetzen können. Seit Januar liegt sie vor, wurde bislang aber nur in nicht-öffentlicher Sitzung vorgestellt.

Neben einer guten und fundierten Analyse zum Denkmalschutz, zum Grundwasser und zu Erschließungsfragen werden verschiedene Varianten zur Überdeckelung und Verlegung der B10 aufgezeigt. Bei einer der Varianten heißt es, dass unmittelbar am Neckarufer Flächen für eine hochwertige Wohnbebauung entstehen könnten. Lärmriegel mit gewerblicher Nutzung seien um das Gaskraftwerk herum vorgesehen, sowie unmittelbar gegenüber den Wasen. Das klingt doch gar nicht schlecht, oder?

Aus dieser Chance sollten wir etwas machen! Stadt und EnBW sind im Übrigen jetzt in Gesprächen über energiepolitische Fragen und eben auch über die Frage, wie mit den Grundstücken der EnBW in Stuttgart umgegangen werden soll. Dabei muss klar sein, dass auch ein Vorstand einer Aktiengesellschaft nicht die Pflicht hat, Spekulationsgewinne zu erzielen. Deshalb sollte die EnBW die Flächen der Stadt verkaufen – und zwar zu dem Wert, der beim heutigen Baurecht anzusetzen ist. Nur so können wir Wohnungen bauen, die sich auch Normalverdiener leisten können!

 
 

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