Körner am Montag: Weißenhofsiedlung, Wagenhallen, Kompost und ein Abend in Stammheim

Veröffentlicht am 22.10.2018 in Woche für Woche

In seinem heutigen Rückblick auf die vergangene Woche berichtet unser Fraktionsvorsitzender Martin Körner vom Kauf der Weißenhofsiedlung durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft, von den Standortplänen der Freien Aktiven Schule, einem kommunalpolitischen Stammtisch in Zuffenhausen, einem Besuch der sanierten Wagenhallen sowie einem anregenden Herbstempfang in Stammheim.

Am Montag ein guter Tag für Stuttgart: die Weißenhofsiedlung soll von der städtischen SWSG gekauft werden

Nach einem Mittagessen mit der Kultusministerin, der Schul- und dem Finanzbürgermeister sowie mit den beiden Fraktionsvorsitzenden-Kollegen Kotz und Winter, nach einem Wiedersehen mit meinem alten Chef bei der LBBW und einem Gespräch mit dem neuen Vorsitzenden des Betriebsrats bei der SSB tagt der Aufsichtsrat der SWSG, um der Geschäftsführung das Go für den Kauf der Weißenhofsiedlung zu geben. Wie gut, dass diese Siedlung in städtische Hand kommt. Mehr Sicherheit vor dem Risiko eines Verkaufs auf dem freien Markt gibt es nicht. Uns ist wichtig, dass die Mieten für die Mieterinnen und Mieter bezahlbar bleiben. Darauf werden wir ein Auge haben.

Am Dienstag geht es im Ausschuss für Umwelt und Technik (UTA) um Heumaden …

…und um die Freie Aktive Schule, die da, wo sie heute ist, nicht bleiben kann. Nach drei oder vier ausführlichen Diskussionsrunden im UTA und im Bezirksbeirat soll heute nach dem Willen des Baubürgermeisters entschieden werden. Wir sind da ganz klar: die schöne Bernsteinwiese soll bleiben, allenfalls eine kleinere Kita hätten wir uns hier vorstellen können, aber nicht die Freie Aktive Schule (FAS) mit viel Zubringerverkehr. Statt dessen halten wir das Areal Schwellenäcker, direkt an der Kirchheimer Straße gelegen, für besser geeignet für die FAS, für Wohnungen und eine Kita; zum einen, weil es direkt vorne an der Straße ist und zum anderen, weil hier schon andere Schulen sind, mit denen sich Synergieeffekte ergeben könnten. Wichtig war uns darüber hinaus: die Grünzäsur entlang des Schwarzäckerweges bleibt erhalten, die FAS wird an ihrem bestehenden Standort in Degerloch für die verbleibende Zeit unterstützt, wenn es um die Instandhaltung der dortigen Gebäude geht.

Am Mittwoch beim Kompost in Zuffenhausen Kompost

– das ist der kommunalpolitische Stammtisch, zu dem wir dieses Mal nach Zuffenhausen eingeladen haben. Die SPD vor Ort hat gut gearbeitet – es sind ziemlich viele Gäste da. Die Diskussion ist anspruchsvoll und dreht sich um Bildung (Katrin Steinhülb-Joos, die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule in der Altenburgschule ist gekommen; Alex Mak ist natürlich auch dabei; er ist der Zuffenhäuser Spitzenkandidat für die Kommunalwahl und heute schon Mitglied im Schulbeirat), um Wohnen und um den Verkehr. Christina Kolb, die Vorsitzende des Bürgervereins ist auch da. Mit ihr arbeiten wir gut und erfolgreich für den Abriss der Friedrichswahl und für einen langen Autotunnel, um Zuffenhausen vom Verkehr zu entlasten.

Am Donnerstag erst in und bei den Wagenhallen, dann am Abend unter der Paulinenbrücke

Mit der ganzen Fraktion lassen wir uns vom Leiter des Hochbauamts, vom Wagenhallen-Veranstalter Stefan Mellmann und von Katrin Winkler sowie von Robin Bischoff vom Kunstverein der Wagenhallen die sanierten Wagenhallen und das Containerdorf zeigen. Wir fanden den Veranstaltungsbereich ja zu groß, als die Sanierung beschlossen wurde. Die Sanierung selbst ist aber bestens gelungen. Im nächsten Jahr können auch die Künstler in ihren Teil der Wagenhallen umziehen. Dann geht es sicherlich auch um die Zukunft des Containerdorfes und des weiteren Areals rund um die Wagenhallen. Der OB schlägt vor, die Interimsoper hier anzusiedeln. Dafür gibt es auch gute Argumente. Wir sind noch nicht entschieden; schließlich gibt es auch die Alternative, die Oper an der Messe unterzubringen. Wichtig ist für uns, dass der an den Wagenhallen geplante Wohnungsbau nicht verzögert wird.

Am Freitagabend beim Herbstempfang der Stammheimer SPD

Sozusagen als Abschluss einer sehr intensiven Woche, und es ist ein schöner Abschluss. Susanne Korge, die dortige Bezirksvorsteherin, und Judith Vowinkel, unsere Stadträtin aus Stammheim leisten wirklich gute Arbeit für diesen nördlichsten Stuttgarter Stadtbezirk mit rd. 12.000 Einwohnern. Hier werden im Langenäcker-Wiesert neue Wohnungen gebaut, auch preiswertere, geförderte Mietwohnungen und preiswertes Wohneigentum, übrigens gegen die Stimmen von Grünen und Linken. Den wachsenden Einwohnerzahlen müssen aber auch andere öffentliche Angebote folgen, zum Beispiel das neue Bürger- und Familienzentrum, für das im Haushalt das Geld beschlossen wurde. Sehr belastet ist Stammheim durch die B27a und das Kornwestheimer Gewerbegebiet. Hier sollte mehr für den Lärmschutz getan werden. Susanne Korge hat mich mit vielen weiteren Aufgaben für Stammheim nach Hause geschickt – vielen Dank, liebe Susi!

 
 

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