Körner am Montag: Ein Erfolg, eine Enttäuschung und ein Bekenntnis

Veröffentlicht am 17.12.2018 in Woche für Woche

Der Rückblick auf die vergangene Woche unseres Fraktionsvorsitzenden Martin Körner unter anderem mit folgenden Themen: Mitten in den Park der Villa Berg wird nicht wieder hineingebaut! Sowie: Eine Enttäuschung (über die Mäuschen-Reform der Bürgermeisterressorts) und ein Bekenntnis (Freude über das neue Auto!)

Am Montag beim Ausbildungscampus in der Jägerstraße

Das ist schon beeindruckend, was die Kolleginnen und Kollegen im Ausbildungscampus in der Jägerstraße in den eineinhalb Jahren seit Eröffnung erreicht haben: 1.100 qualifizierte Beratungen und über 200 junge Menschen in Ausbildung und Arbeit gebracht – all das auch mit vielen Ehrenamtlichen – wir schaffen das und zwar mit einem Gewinn für die jungen geflüchteten Menschen, die einen Weg in den Beruf und damit in ein selbstbestimmtes, freies Leben finden; für die Firmen, die einen Azubi finden; und nicht zuletzt für unsere Stadt, in der es an allen Ecken und Enden an Fachkräften mangelt. Respekt und Glückwunsch dem Ausbildungscampus!

Am Dienstag ein Erfolg im Ausschuss für Umwelt und Technik (UTA): Mitten in den Park der Villa Berg wird nicht wieder hineingebaut!

Der Park der Villa Berg und die Villa liegen der SPD schon seit vielen Jahren am Herzen. Heute wurde das Parkpflegewerk im UTA vorgestellt: die Historie des Parks, wie er saniert und neu gestaltet werden soll, wie er gepflegt werden soll. Klar ist, dass die Fernsehstudios abgerissen werden sollen. Das haben wir erst vor wenigen Wochen nochmals beschlossen. Heute werden die konkreten Pläne zur Renaturierung dieser Flächen vorgestellt, aber CDU und Grüne wollen nicht darüber abstimmen, dass wir nach dem Abriss auch definitiv die Renaturierung und nicht wieder einen Bau mitten im Park haben wollen. Wir stellen den Antrag trotzdem und bekommen eine Mehrheit ohne eine Gegenstimme, CDU und Grüne enthalten sich. Jetzt ist klar: die Bausünden der 60er Jahre mitten im Park der Villa Berg werden zumindest zum größten Teil wieder korrigiert. Der Park wird wieder zum Park!

Am Donnerstag dann eine Enttäuschung

Nach der Ankündigung von Michael Föll, zum 1. März die Stadt zu verlassen, laufen die Diskussionen über einen möglichen neuen Zuschnitt der Bürgermeister-Referate. Wir wollen das Thema Wohnen auch organisatorisch besser aufstellen, die Grünen wollten (so stand es in der Presse) die grünen Themen besser organisieren. Der Berg des OB kreiste und gebar allerdings nur ein Mäuschen. Schade eigentlich – Chance vertan.

Am Freitagabend bei Freunden zum Gansessen und: ein Bekenntnis

Einmal im Jahr schaffen wir es dann doch, sehr gute Freunde aus Tübingen und Reutlingen zum Gansessen zu treffen und so kurz vor Weihnachten ist es vielleicht an der Zeit, ein Bekenntnis abzulegen: Ja, wir haben uns ein neues (bzw. gebrauchtes) Auto gekauft. Der Daimler hat uns ein Angebot gemacht, das wir nicht ablehnen konnten. Jetzt sind wir stolze Besitzer eines „sauberen“ Diesel mit Euronorm 6c, und das ist einfach ein Super-Reiseauto, mit dem wir über Sylvester wieder nach Südtirol fahren werden. Ich gebe zu: ich freue mich auch auf die gemeinsame Autofahrt. In Stuttgart bleibt aber das E-Bike mein Fortbewegungsmittel Nr. 1 – mittlerweile habe ich 7.500 Kilometer auf dem Tacho. Also: Radentscheid – ich bin dabei!

 
 

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