Integration ist der nächste Schritt

Veröffentlicht am 01.08.2018 in Standpunkte

Der 38. Flüchtlingsbericht wurde nun im Sozialausschuss beraten. Auf 76 Seiten berichten viele städtische Ämter zur aktuellen Situation der Flüchtlingsbetreuung in Stuttgart.Im April 2018 lebten 7.056 Flüchtlinge in Stuttgart.Fast 70 % der Menschen leben in einer Familie, rund 30 % sind Einzelpersonen.Besonders eindrücklich ist die Zahl der unter 18-Jährigen. Die Verwaltung geht davon aus, dass bis zum Ende des Jahres 2018 rund 36 % der Flüchtlinge unter 18 Jahren sein werden. Unter diesen nahezu 2400 jungen Menschen werden sich über 1000 Kinder befinden, die noch keine sechs Jahre alt sind.

Für die SPD-Fraktion heißt dies, dass neben der Integration in Ausbildung und Arbeit der Erwachsenen ein besonderer Blick auf die Kinder gerichtet werden muss. Denn gerade hier liegen die größten Chancen für die gelingende Integration.

Es braucht - so Dr. Maria Hackl – deutlich mehr Lehrkräfte in den Vorbereitungsklassen (VKL) und seitens der Stadt auch die gezielte Unterstützung für die bereits jetzt besonders geforderten Grundschulen.

Da es diesen Rahmen sprengen würde, den gesamten Bericht zu kommentieren, soll nur noch ein zweiter Aspekt benannt werden, nämlich die Rückkehrberatung. Aus nicht nachvollziehen Gründen wird diese Form der Rückführung vom Bund nicht mehr gefördert. Die SPD hatte umgehend die Verwaltung aufgefordert, gemeinsam mit dem Träger alternative Fördermöglichkeiten auszuloten und diese dem Gemeinderat vorzulegen. Die SPD ist bereit, dafür Mittel einzustellen, und sie ist damit nicht alleine. Nun ist - so die Zusage der Verwaltung – die Rückkehrberatung gesichert.

Unser Fazit für eine weiterhin verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik lautet: Kita-Plätze, Schule, Arbeiten und Wohnen bleiben die zentralen Aufgaben für eine gelingende Integration. Und wir werden nicht zulassen, dass Interessen gegeneinander ausgespielt werden und der soziale Friede in unserer Stadt gefährdet wird.

 
 

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Leni Breymaier

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