Das Klinikum braucht unsere Unterstützung

Veröffentlicht am 30.09.2016 in Unterwegs

Im aktuellen Jahresbericht heißt es: „Lebensqualität für Menschen in Stuttgart und in der Region bedeutet auch Qualität und Sicherheit in der medizinischen Versorgung. Dafür steht das Klinikum Stuttgart als Krankenhaus der Maximalversorgung“.  Die SPD-Fraktion konnte sich bei ihrem Besuch im Klinikum am letzten Donnerstag davon selbst überzeugen. Im Olgäle sowie in der neuen Strahlentherapie wurde das große Engagement der Beschäftigten ebenso sichtbar wie das hohe medizinische Niveau. 

 

Doch Medizin, Pflege und Verwaltung im Klinikum stehen vor fast unüberwindbaren Hürden. Die Fallpauschalen für die erbrachten Leistungen – ganz besonders in der Kinderklinik – reichen nicht, die Investitionen werden nicht hinreichend gefördert und die Ambulanzen sind völlig unterfinanziert. Das sind nur wenige Gründe von Vielen, die auch in Zukunft zur Folge haben werden, dass die Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft nicht kostendeckend ihre Leistungen erbringen können. Das gilt bundesweit.


Dabei wird auch in Stuttgart nach Lösungen gesucht. Mit einem Gutachten werden zur Zeit „Optimierungsmaßnahmen“ identifiziert, die die wirtschaftliche Situation verbessern sollen. Vieles wurde auch jetzt schon erreicht, zum Beispiel beim Olgahospital. Noch in diesem Herbst wird der Abschlussbericht vorgelegt und beraten werden. Wir sind sehr gespannt auf diese Ergebnisse und halten anständige Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten für essentiell, um auch zufriedene Patienten zu haben. Die SPD-Fraktion steht im Übrigen nach wie vor zur Rechtsform eines städtischen Eigenbetriebs. Gegenwärtig gäbe es für sie keine überzeugenden Argumente, an diesem Status etwas zu ändern. 

 
 

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