Stuttgart braucht und kann auch mehr Wohnraum bieten!

Veröffentlicht am 18.10.2017 in Standpunkte

Die Zahl der Einwohner steigt seit 2010 stark an und der Wohnraum in Stuttgart ist knapp. Der fehlende Wohnraum treibt die Mieten in die Höhe, so dass preiswerte Mietwohnungen Mangelware sind. Nach München gilt die Stadt Stuttgart als zweitteuerste Stadt zum Wohnen. Bei den Angebotsmieten ist die 12-Euro-Marke durchbrochen und bei den Bestandsmieten die 10-Euro-Marke. Diese Tatsache bekommt jeder Stuttgarter Bürger früher oder später zu spüren.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung in der Stadt. Sie bietet auch für Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit, eine bezahlbare Mietwohnung zu finden.

Die städtische SWSG steht aber mit rund 19.000 Wohnungen nur für etwas mehr als 6% aller Stuttgarter Wohnungen. In Frankfurt und in Hamburg verfügen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften jeweils über rund 14% des Wohnungsbestandes. Und siehe da: dort liegt die durchschnittliche Bestandsmiete bei 8 Euro, also 20% weniger als bei uns. D.h. nur jede sechzehnte Wohnung in Stuttgart ist eine kommunale Wohnung, in Hamburg und Frankfurt ist es jede Siebte!

Wir betrachten einen höheren kommunalen Bestand an Mietwohnungen, an Sozialmietwohnungen und einen höheren kommunalen Bestand an Grundstücken als zentrale Bausteine für eine soziale Wohnungspolitik der Stadt Stuttgart, mit der auch Auswüchsen einer Bodenspekulation entgegengewirkt werden kann. Auch die Gentrifizierungsstudie des Deutschen Instituts für Urbanistik spricht sich für diese Maßnahmen aus.

Aus diesem Grund setzt sich die SPD im Stuttgarter Rathaus ein, dass die SWSG ihren Anteil am Gesamtwohnungsbestand in Stuttgart auf 10% steigern kann und der kommunale Bestand an Wohnungen und Flächen für Wohnungen deutlich erhöht wird.

 
 

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Leni Breymaier

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